Monsterprojekt in Graz, der Kulturhauptstadt 2003

Aus der Idee der Künstlervereinigung "COLOR" und Geschäftsleuten der Murgalerie, wurde das Projekt "Kunst für die Öffentlichkeit" geboren. Im Zuge dieses Projekts verschönerten die Künstler: Adi Nemec, Peter Graz-Pongratz, Peter Paar und Helga v. Goscheinbauer die Häuser von Mariahilferplatz 2 bis Mariahilferstraße 18. Bisher wurde in Österreich noch nie ein derartiges Projekt dieser Größenordnung öffentlich bemalt. Immerhin handelt es sich um 620 m2, die jetzt Kunst auf den Platz und in die Straße bringen.


Adi Nemec als Wendekünstler, mit diesem Aspekt befasst sich jetzt die New Yorker Ausstellung 

Großstädte und Tanzdarstellungen als Sinnbilder von Lebensfreude. Die Gemälde-Schau, geht besonders dem "Neuen Stil" nach, der Adi Nemec zu einer Auseinandersetzung mit großen Künstlern und mit dem Spätkubismus führte. 

Bevorzugte Adi Nemec, der 1999 die Grazer Künstlergemeinschaft "Color" mitbegründet hat, den heftigen malerischen Reiz grobe Pinselführung, grelle Farbkontraste, nervös aufgesplitterte Formen -, so mäßigte sich der Neo-Expressionist im Laufe seines Schaffen nicht. Er haushaltet sparsamer mit der Form, er strebt nach Monumentalität und Unklarheit, er trachtet mit Wandbildern, nach öffentlicher Wirksamkeit. " lch stelle einen neuen Nemec aus. Kunst ist stete Verwandlung" - so beschrieb er selbst 1998 sein inneres Gesetz der Stilwende.

Promi-Aufmarsch im Grazer Casino. Anlass war die von PR-Mann Helmut RODLER organisierte Präsentation des Grazer Milleniumkalenders "Graz 2000", der von prominenten Künstlern Adi NEMEC, Karl J. KISS, Manfred Url, Janny NOLTCHEVA, Dorothea JANTSCHER-GREITNER und Ingrid KNAUS aufgelegt wurde.

"Farben sind die Freude des Lebens."

Der Künstler Adi Nemec lebt in Graz, wo auch der Gutteil seiner Werke entsteht. Seine Thematik ist im weitesten Sinne der Bereich Expressionismus und die dabei bevorzugte Spachteltechnik. Bei seiner Tätigkeit, die ihn weit herumkommen ließ, lernte er viele Facetten des Lebens kennen und schätzen. Somit kann er aus einem reichen Erfahrungs-Fundus schöpfen, was sich in seinen Werken wiederspiegelt. Ausstellungen in New York, Griechenland, Frankreich und Deutschland eröffneten ihm den internationalen Weg zur Malerei, wobei seine Ausstellungen starke Beachtung auch unter der Kollegenschaft finden.


Bemerkenswerterweise erscheint der Kalender fürs Jahr 2000 in einer limitierten und nummerierten 2000er-Auflage, wobei der von den Künstlern handsignierte Kalender mit der Nummer 1 zugunsten von Licht ins Dunkel versteigert wurde.